Eine kurze Chronik von Erlbach

Das Gebiet von Erlbach wurde bereits um 750 urkundlich erwähnt.

Erlbach selbst war Sitz eines Edelgeschlechtes, das sich nach dem Ort benannte und sich immerhin bis Ende des 12.Jahrhunderts nachweisen lässt.

Die Holzlandgemeinde gehörte in kirchlicher Hinsicht einst als Filiale zur alten Pfarrei Zeilarn, wurde 1863 Expositur und schließlich 1895 Pfarrei. Des heiligen Petrus geweiht ist die zum Teil noch gotische, 1879/80 im neuromanischen Stil erweiterte Pfarrkirche.

In politischer Hinsicht gehörten die Gemeindegebiete Erlbach und Endlkirchen, aus denen 1970 die Gemeinde Erlbach gebildet wurde, bis Anfang des 19.Jahrhunderts zur „Obmannschaft Endlkirchen“, bei im „Ampt Reischach“ gelegen.

Es umfasste auch den einstigen kleineren Hofmarkbezirk Birnbach. Die Kirche St.Michael in Endlkirchen (Filiale der Pfarrei Reischach) ist im Langhaus romanisch, der Chor wurde im 15.Jahrhundert erbaut; später mehrmals umgestaltet.

Die fast ausschließlich landwirtschaftliche geprägte Gemeinde Erlbach weist eine rege Bautätigkeit auf und ist insbesondere für Wanderer und Erholungssuchende wegen ihrer idyllischen Lage ein lohnendes Ziel. Denn abseits der großen Durchgangsstraßen, im reizvoll-hügeligen Holzland gelegen, strahlt der Ort Ruhe und Beschaulichkeit aus, nichts stört die Harmonie der Landschaft, der Wanderer findet hier wie kaum noch woanders viel Natur, Erholung und Entspannung. So kommt er vorbei an verstreut liegenden behäbigen Bauerngehöften, aus beherrschenden Hügellagen grüßen die uralten Gotteshäuser Steinhausen und Endlkirchen, versteckt liegt die Wallfahrtskirche „Kroahäusl“ in Birnbach.

Zu Beschaulichkeit, Ruhe, Idylle gesellt sich auch eine gute Gastronomie. Die gemütlichen Landgasthöfe laden mit preiswerter Küche zum Verweilen und Entspannen ein.

Autor: Alois Stockner

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